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Hilfe, niemand will meine Erbimmobilie kaufen!

Immobilien machen einen Großteil des Gesamtwertes von Erbschaften in Deutschland aus. Doch nicht jedes Immobilienerbe verspricht plötzlichen Reichtum. Oftmals befinden Erbimmobilien sich in einem schlechten Zustand und sind nur schwer verkäuflich. Sanierung und Abriss sind teuer und dann ist da auch noch die lästige Erbschaftssteuer. Was nun?

In der Immobilie gibt es keine Zentralheizung, weder Dach noch Wände sind nach neusten Standards gedämmt und der Keller ist feucht: Auch in nachfragestarken Regionen ist es schwierig, für eine solche Immobilie einen Käufer zu finden und auch für den Eigennutz würden Sanierungskosten im fünf- bis sechsstelligen Bereich auf den Eigentümer zukommen.

Wie viel ist die Erbimmobilie noch wert?

Zunächst einmal ist es wichtig, dass du einschätzen kannst, wie viel deine Immobilie in ihrem aktuellen Zustand überhaupt wert ist. Zwar erstellt auch das Finanzamt ein Wertgutachten, dabei werden allerdings keine individuellen Merkmale der Immobilie berücksichtigt. Deshalb solltest du dich an einen lokalen Immobilienexperten wie einen Makler wenden, der den Wert deiner Immobilie ermittelt unter Berücksichtigung aller Besonderheiten. Ist die Immobilie wenig wert, fällt auch die Erbschaftsteuer dementsprechend niedrig aus. Je nach Verwandtschaftsgrad zum Erblasser ist es sogar wahrscheinlich, dass du überhaupt keine Erbschaftssteuer zahlen musst.

Lohnt es sich, das Erbe auszuschlagen?

Stellt sich heraus, dass das Erbe dennoch aller Voraussicht nach mit Verlusten für dich einhergehen wird, hast du außerdem die Möglichkeit, die Erbschaft bis zu sechs Wochen ab Kenntnis des Erbfalls auszuschlagen. Allerdings kannst du nur die komplette Erbschaft ausschlagen und nicht nur die Immobilie. Gehören also auch weitere wertvolle Immobilien oder andere Wertgegenstände zum Erbe, ist dieser Schritt nicht zu empfehlen.

Sanieren oder abreißen?

Wenn du dich dafür entscheidest, die Immobilie zu verkaufen, ist es ratsam gut abzuwägen, ob es sich lohnt, diese vorher noch einmal aufzuwerten oder ob du gar einen besseren Preis erzielen kannst, wenn du die Immobilie abreißen lässt und nur das Baugrundstück verkaufst. Beide Varianten verursachen jedoch bereits vor dem Verkauf hohe Kosten und sind somit nicht für jeden umsetzbar.

Wer die Immobilie in ihrem Ursprungszustand verkaufen möchte, muss mit einer etwas längeren Verkaufszeit als im Normalfall rechnen. Trotzdem finden sich auch für schlecht erhaltene Gebäude noch Käufer. Viele Leute suchen nach sanierungsbedürftigen Immobilien, um diese selbst aufzuwerten oder sind für das Grundstück in begehrter Lage bereit, die Abrisskosten selbst zu übernehmen. Wichtig ist es jedoch in jedem Fall, dass du dich mit den gesetzlichen Rahmenbedingen eines Immobilienverkaufs auseinandersetzen. So brauchst du beispielsweise in jedem Fall einen Energieausweis. Auch ist es nicht gestattet, Mängel an der Immobilie bewusst zu verschweigen.

Da eine sanierungsbedürftige Immobilie nur eine kleine Zielgruppe anspricht, ist es außerdem sinnvoll, den Verkauf nicht auf eigene Faust zu stemmen, sondern sich Hilfe bei einem lokalen Profi-Makler zu suchen. Der weiß nicht nur, wie er den geeigneten Käufer findet, er hat auch die rechtlichen Aspekte des Verkaufs im Blick und weiß mit welchen kleineren Sanierungen und Reparaturen du mehr aus deiner Immobilie herausholen kannst.

du hast eine sanierungsbedürftige Immobilie geerbt und brauchst eine Beratung zu deinen Möglichkeiten oder eine Werteinschätzung? Kontaktiere uns jetzt. Wir beraten dich ganz unverbindlich.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lass die Sachverhalte in deinem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Foto: wernerimages / Depositphotos.com

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