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Biedenkopf-Stadtansicht-von-oben-Südost

Biedenkopf-Stadtansicht-von-oben-Südost

Am Oberlauf der Lahn liegt von Bergen mit über 600 m Höhe umgeben die Stadt Biedenkopf, Zentrum des “Hessischen Hinterlandes”. Von dem ehemaligen landgräflichen Schloß überragt, verbindet sich die Altstadt mit dem Schloßberg Biedenkopfs. Das Heimatmuseum bietet viele interessante Einzelheiten zur hessischen Geschichte; insbesondere die Sammlung hessischer Trachten sind sehenswert. Der Fremdenverkehr hat schon seit Jahren in diesem Raum Bedeutung, zumal die Stadt vielfältige Möglichkeiten der Erholung und Unterhaltung bietet. Biedenkopf ist Wirtschaftszentrum für den Raum der oberen Lahn (Industrieansiedlung auch im Stadtteil Wallau). Der “Biedenkopfer Grenzgang” ist ein bekanntes Bürgerfest, mit dem noch eine alte Tradition aufrechterhalten wird.

Biedenkopf entstand durch Ansiedlung von Bauern, die in den unruhigen Zeiten des 12. und 13. Jh. auf grundherrischem Gebiet Schutz suchten. Erstmalige urkundliche Erwähnung 1232, als Stadt zuerst erwähnt 1254. Die Stadterhebung steht im Zusammenhang mit der Besitzergreifung Hessens durch Sophie von Brabant, indem der Ort, an günstiger Stelle des Oberlahngaus gelegen, zum militärischen Stützpunkt in Verbindung mit der Burg ausgebaut wurde. Nach dem Aussterben der Thüringer Landgrafen 1247 gehörte Biedenkopf zur Hessischen Landgrafschaft. 1597 kam die Stadt zum Oberfürstentum, bei dessen Teilung zwischen Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt. Der Ackerbau war nicht von Bedeutung, Obstbau wurde in ziemlichem Umfang betrieben. Das Handwerk war seit Jahrhunderten von großer Bedeutung für das wirtschaftliche Leben der Stadt. Hauptrolle spielten die Tuchmacher, deren Blütezeit im 18. Jh. und Anfang des 19. Jh. war. Danach infolge von Zollmaßnahmen der Nachbarstaaten Preußen und Kurhessen Rückgang. Rückgang der Bevölkerung durch Auswanderung. Auch das Hüttenwesen hatte über Jahrhunderte eine große Bedeutung. 1974 Zusammenschluß der Orte Biedenkopf, Breidenstein, Dexbach, Eckelshausen, Engelbach, Katzenbach, Kombach, Wallau, Weifenbach.

Biedenkopf, im oberen Lahntal gelegen, umgeben von ausgedehnten waldreichen Bergen, ist seit über 100 Jahren staatlich anerkannter Luftkurort (Höhenlage 263 – 674 m; 15.000 Einwohner).
Lebendig ist Biedenkopfs 700-jährige Vergangenheit in den romantischen Gassen der Altstadt und in den idyllisch gelegenen Stadtteilen mit ihren alten Fachwerkhöfen und romanischen Dorfkirchen.
Seit Jahrhunderten war das Handwerk in Biedenkopf von großer Bedeutung. Eine Hauptrolle spielten im 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Tuchmacher. Das Hinterlandmuseum im Landgrafenschloß vermittelt einen Einblick in alte Handwerkstradition und Bräuche der Region.
Der Kulturliebhaber findet ein breitgefächertes Angebot wechselnder Ausstellungen, Theateraufführungen und Konzerte. Das musikalische Spektrum reicht hierbei vom Jazz über volkstümliche Musik bis hin zum Rock open-air. Ein Forum der klassischen Musik sind die alljährlich im Frühjahr stattfindenden Eckelshausener Musiktage.
Der Genießer kann wählen zwischen gutbürgerlicher Küche mit alten hessischen Spezialitäten in gemütlichen Landgasthöfen oder internationalen Spezialitäten in den zahlreichen Restaurants.
Urlaub im Grünen – in ruhig gelegenen Dörfern mit altem Obstbaumbestand in Tälern mit natürlichen Bachläufen … in einer Ferienwohnung oder einem Landgasthof …
Besonders für Kinder und Familien ist die natürliche Umgebung ein idealer Platz für Spiel, Spaß und Sport – oder einfach nur zum Faulenzen.

Breidenstein (1445 Einwohner)

Der Ort wird 1227 zum ersten Mal erwähnt und besaß seit 1398 Stadtrechte. 1395 bauten die Herren von Breidenbach zu Breidenstein die Burg Breidenstein, von der heute nur noch die Grundmauern erhalten sind. Der heutige Bau wurde von 1712-1714 errichtet. Die Stadt besaß ein eigenes Gericht und seit 1802 Marktrecht. Stadtrechte hatte Breidenstein noch bis zum Ende des vorigen Jahrhunderts.

Dexbach (321 Einwohner)

Der Ort wird 1356 zum ersten Mal genannt. Die Orte Dexbach und Engelbach liegen beide im ruhigen, idyllischen Engelbachtal. Landwirtschaft und Eisenerzbergbau waren früher die Lebensquellen der Bewohner. Spuren der beiden Bergwerke südlich des Hassenrothberges sind noch erkennbar.

Eckelshausen (811 Einwohner)

Zwischen Kombach und Biedenkopf liegt der Ort Eckelshausen im Lahntal. Der Ort wurde 1320 erstmals genannt. Die stattliche Wehrkirche im Ortsmittelpunkt überragt den alten Ortskern. Von 1454-1464 war Johannes Bornemilch hier Pfarrer – der Geistliche, der Luther 1507 in Erfurt zum Priester weihte.

Engelbach (368 Einwohner)

Die Geschichte Engelbachs reicht bis ins Jahr 1237 zurück. Auch Engelbachs Bewohner lebten wie die des Nachbardorfes Dexbach vorwiegend von der Landwirtschaft und dem Bergbau. Ehemals wurde hier in der “Grube Elisabeth” Kupfer- und Silbererzbergbau betrieben. Der Eingang des Stollens ist noch erhalten.

Katzenbach (35 Einwohner)

Katzenbach ist Biedenkopfs kleinster Stadtteil, den man nur über eine Stichstraße von Kombach erreicht. Erstmals erwähnt wurde das heutige Wanderparadies 1456 in Verbindung mit einem landgräflichen Hof. Von dem einstigen barocken Jagdschloß der Landgrafen aus Darmstadt, 1661 erbaut, ist heute nichts mehr erhalten.

Kombach (995 Einwohner)

Kombach liegt im Lahntal und wird zum ersten Mal 1268 als “Cambach” erwähnt. Besonderen Bekanntheitsgrad erlangte Kombach durch den Film “Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach” von Volker Schlöndorff.

Wallau (3600 Einwohner)

Wallau ist Biedenkopfs größter Stadtteil. Der Ort wurde 1398 erstmals erwähnt und wuchs aus dem Kern um die 1714 erbaute Kirche weit ins Lahntal hinein. Weltweit in Fachkreisen bekannt ist die Fleischereimaschinenherstellung. Die Modellwerke haben die größten Automobilhersteller Deutschlands als Kunden. Besonders der Wallauer Fritz Henkel brachte es als Begründer der Persil-Werke zu Weltruhm. Nach ihm wurden die Fritz-Henkel-Straße und die Fritz-Henkel-Halle in Wallau benannt.

Weifenbach (690 Einwohner)

Zwischen Wallau und Biedenkopf liegt im Kessel eines Seitentals Weifenbach. Der Name des Ortes wird 1262 erstmals genannt. Weifenbach wurde als “Musikantendorf” berühmt durch seine Blaskapellen und Gesangvereine. Sie zogen schon im vorigen Jahrhundert weit nach Westfalen hinein, um bei Festen aufzuspielen.

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Jürgen Krag

Jürgen Krag

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