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Die verschiedenen Siedlungsteile der Gemeinde Ebsdorfergrund liegen zwar abseits von den Hauptverkehrswegen, aber unweit der Stadt Marburg im Einzugsgebiet der Zwester-Ohm zwischen den Anhöhen des Lindenbergs, Sennbergs und Leidenhöfer Kopfes. Zu den interessanten Sehenswürdigkeiten gehören die Burgruine Frauenberg in Beltershausen, das Schloß in Rauischholzhausen, der Klosterhof in Hachborn sowie die Wehrkirche und die Gerichtsstätte in Ebsdorf. Im westlichen Bereich hat die Gemeinde Wohnsitzcharakter, ansonsten überwiegt jedoch die landwirtschaftliche Struktur.

Besiedlung des Gebietes seit der jüngeren Steinzeit. Erste urkundliche Erwähnung von Ebsdorf, Holzhausen und Heskem ca. 760 in Urkunden des Klosters Fulda. 1276 erwarben die Landgrafen von Hessen das Gericht Ebsdorf von Mainz. Haupterwerbsquellen für die Einwohner der früheren Gemeinde Dreihausen waren lange Zeit Basalt (Pflasterer) und Ton (Töpferei). Holzhausen war von Mainz verwaltetes Reichsgut, Hessen hatte die Verwaltungshoheit. Durch die Jahrhunderte war das Dorf Reichs, hessisches und mainzisches Lehen.

Unweit der Universitätsstadt Marburg liegt die Großgemeinde Ebsdorfergrund, umgeben von den Lahnbergen und dem Oderwald, als Ausläufer des vorderen Vogelsberges.
Die Gemeinde besteht aus 11 Ortsteilen. Die Fläche der Gemeinde beträgt 7285 ha mit ca. 8000 Einwohnern. Sie ist in erster Linie ländlich strukturiert, da ca. 58 % der Gesamtfläche, das sind 4259 ha, landwirtschaftlich genutzt werden. Die Restfläche mit 2323 ha (32 %) ist Waldanteil, der damit entscheidend zur Erhaltung der Lebensqualität im hiesigen Raume beiträgt.
Industrien sind im Ebsdorfergrund nicht vorhanden, lediglich kleinere und mittlere Gewerbebetriebe haben sich angesiedelt. Die Bodenbeschaffenheit der Gemeinde gestaltet sich wie folgt: zwischen den Basaltdecken des vorderen Vogelsberges und dem Buntsandsteinrücken der Lahnberge, weitet sich der Ebsdorfergrund mit einer durchschnittlichen Höhenlage von ca. 210 m zu einer flachen Hohlform. Dieses Gebiet ist mit wenigen Ausnahmen von einer mächtigen Lößdecke überkleidet, die zu fruchtbaren, tiefgründigen Lehmböden verwitterte. Das Gebiet kann mit der Wetterau verglichen werden und läßt die Vorzüge ackerbaulicher Nutzung erkennen. Insgesamt liegt die Gemeinde zwischen 203 m bei Ebsdorf und 383 m über NN bei Dreihausen (Sennberg).

Beltershausen:
Beltershausen ist heute ein attraktives Dorf mit einladendem Charakter. Seit Jahren Beteiligte es sich beim Wettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden” um sein Äußeres aufmerksam zu machen. Teilgebiete des alten Dorfkernes wurden im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes gründlich saniert, um die Wohn- und Lebensverhältnisse im ländlichen Raum zu verbessern.

Dreihausen:
Dreihausen, ursprünglich Hausen genannt, wird 1151 erwähnt. 1374 tauchen die Namen Eulershausen, dem späteren Oberhausen und Niedernhausen auf. Mittelhausen lag zu dieser Zeit wüst und wird erst seit dem 16. Jahrh. genannt.
Dreihausen war ein sehr armes Dorf das mit sehr hohen Abgaben belastet war. Von den kleinen Bauernhöfen ließ es sich kaum leben und so musste man einem Nebenerwerb nachgehen. Da in der Gemarkung Dreihausen reichhaltige und ergiebige Tonlager vorhanden waren, breitete sich bereits seit dem 13. Jahrhundert das Töpferhandwerk aus. Der Dreihäuser Ton war von sehr guter Qualität und ließ sich bei hohen Temperaturen brennen, so konnte das Steinzeug hergestellt werden
In Hausen gab es so viele Töpfer, dass der Ort zeitweise den Namen Eulershausen trug. Euler oder Auler ist die altdeutsche Bezeichnung für Töpfer.

Ebsdorf:
Nach dem 30jährigen Krieg wurde Ebsdorf ein beliebter Treffpunkt der Vieh- und Pferdehändler, die von hier aus zu den Märkten zogen. Auch Ebsdorf erhielt die Genehmigung zum Abhalten von Märkten. Sie waren in ganz Hessen und der Pfalz bekannt. Bis zu 1000 Pferde wurden aufgetrieben. Mit dem Aufkommen der Eisenbahn schliefen die Märkte allmählich ein.

Hachborn:
Heute geben nur noch wenige Reste von Umfassungsmauern und ein Klosterkeller Zeugnis vom einstigen Kloster Hachborn.
1702 erbauten die Hachborner und Ilschhäuser gemeinsam ihr erstes Schulhaus. Im Jahre 1879 wurde das jetzige Schulhaus errichtet, da das alte Gebäude nicht mehr ausreichte.

Heskem:
Aus den benachbarten Dörfern lieferten die Bauern jahrhundertelang ihr Getreide dorthin. Zweifellos ist die Möllner Mühle eine der ältesten Mühlen im ganzen Umkreis. Beachtenswert ist das alte Fachwerkhaus mit seiner “Wilden-Mann” Konstruktion. Besonders schön ist die Gibelseite nach Heskem zu. Sie wurde seit dem Tag der Erbauung nicht verändert. Sogar einige der alten Schiebefenster sind noch erhalten. Nur der “Käsekorb” der früher oben am Giebel hing, ist verschwunden, sowie der Mühlgraben und das Mühlrad.

Ilschhausen:
Ilschhausen wurde als Ulrichshausen 1222 benannt. In der Nähe von Ilschhausen liegt das Hofgut Fortgut.

Es gehörte zu dem Landbesitz des Klosters Hachborn. Im 16. Jahrhundert führte Landgraf Philipp in seinen Landen die Reformation ein und hob die Klöster auf. Der Landbesitz des Klosters in Hachborn und Ebsdorf wurde an die Bauern verpachtet und Hof Fortbach wurde einem Pächter übergeben. Während des 30jähringen Krieges wurde er verlassen.
Heute wird der Hof vorbildlich bewirtschaftet und auch noch eine gewerbliche Brennerei betrieben.

Leidenhofen:
Leidenhofen ist ein Ortsteil der Großgemeinde Ebsdorfergrund und zählt zu den ältesten Ortsteilen der Gemeinde. Erste Erwähnungen gehen auf das Jahr 1016 zurück. Zu dieser Zeit schenkte Kaiser Heinrich der II. das Dorf dem Kloster Kaufungen. Damals wohnten in Leidenhofen die Knechte und Mägde (Leute) des Königshofes in Ebsdorf. Das Dorf hies Liudenhoven (Liuden – Leute) der Leutehof; daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der heutige Name Leidenhofen. Aus den Anfängen stammt auch der Turm der Kirche an welchen im 13. Jahrhundert das Kirchenschiff gebaut wurde.

Rauischholzhausen:
Erstmals erwähnt 750 – 779 im Urkundenbuch des Klosters Fulda. Es wurde 1330 Burgsitz der Rau von Holzhausen, die es vom Erzbischof von Mainz als Lehen erwarben. Die Dorfbewohnern waren nun den Herren von Rau Abgabe- und dienstpflichtig. Sie hatten eine eigene Gerichtsbarkeit. Als Hessen 1866 preußisch wurde, lehnte der letzte von Rau den Übertritt in die preußische Armee ab und verkaufte 1871 seinen gesamten Besitz an den Botschaftsrat von Stumm. Stumm gehörte zu der bekannten saarländischen Industrieellenfamilie Stumm.
Er war kaiserlicher Botschafter in Madrid und wurde vom Kaiser Friedrich in den erblichen Adelsstand erhoben.
In der Zeit von 1871 – 1875 wurde das Schloß Rauischholzhausen erbaut, ein ganz auf Repräsentation eingerichteter Bau.
Die luxuriösen Züge findet man überall an den Türmen, Giebeln, Fassaden, Erker, kunstvolle Gitter und ein schönes Empfangsportal. Eingebettet ist dieses Schloss in einer großen Parkanlage.

Roßberg:
Roßberg wurde 1233 das erste Mal erwähnt. Eine Kirche besaß der Ort nie, obwohl die Bewohner Roßbergs von Anfang an christlich gewesen waren. Er gehörte immer zu der Pfarrei Ebsdorf. Erst im Jahre 1753 baute die Gemeinde ein eigenes Kirchlein. Die Plätze in dieser Kapelle wurden später verlost und je nach Begehrtheit des Platzes vermietet, weil ein Streit unter den Frauen um die “besseren” Plätze entstanden war. In der Zeit des 7jährigen Krieges gründeten die Roßberger auch ihre eigene Schule. Der Gerichtshof für Roßberg war Ebsdorf.

Wermertshausen:
Der Beginn der Siedlung in Wermertshausen liegt im Dunkeln der Geschichte. Die Namensendung auf -hausen- deutet allerdings darauf hin, dass die erste Siedlung an diesem Platz in fränkischer Zeit entstand. So finden wir die erste Urkundliche Erwähnung Wermertshausen denn auch um etwa 780 als Werenbrahteshausen. Im Jahre 1431 wird es las wüst und leer bezeichnet, da die wenigen Familien, die dort wohnten, abgewandert waren. 1525 übergab der Landgraf von Hessen den Rau von Holzhausen, die bereits in 15 Ortsteilen der Umgegend Lehnsbesitz hatten, Wermertshausen mit Umland zum Lehen. Wermertshausen gehörte bis in das 16. Jahrhundert kirchlich zu Ebsdorf. 1577 wurde es in das lutherische Kirchspiel Winnen eingepfarrt. Noch 1749 heißt es: “Keine Kirche ist allhier. Die Gemeinde ist angehalten, nach Winnen zu gehen, welches 1 ¼ Stunde von hier gelegen ist, auch ihre Toden dahin zu begraben…”.
Erst seit Mitte des 18. Jahrhunderts (1755) besitzt Wermertshausen ein Gotteshaus, ein schlichtes Fachwerkkirchlein mit einem kleinen Turm in der Mitte des Dorfes.

Wittelsberg:
In geschichtlicher Zeit wird Wittelsberg zum ersten Male im Jahre 1251 unter dem Namen Widelberg erwähnt. Nach der Beendigung der Kämpfe gegen Mainz, ließ Landgraf Ludwig I. im Jahre 1431 den Wartturm auf dem Kirchberg bauen.
Im Volksmunde wird er “die Schanze” genannt. Er sollte ein äußerstes Grenzwerk der hessischen Macht gegen das benachbarte Kurmainz sein. Bis ins 18. Jahrhundert hatte Wittelsberg einen Zolleinnehmer, an den noch heute der Hausname “Zöllersch” erinnert. Wittelsberg bildete mit Lampertshausen, Beltershausen, Moischt, Bortshausen, Frauenberg, Hahnerheide uns Kapellenhöfe ein Gericht bis zum 18. Jahrhundert. Die Wittelsberger Kirche wurde 1844 errichtet und ist auf der Höhe des Kirchbergs sichtbar. Im Verein mit dem Alten Wartturm, bietet sie nach Norden und Osten das Bild einer aus der Ebene aufsteigenden Ritterburg. Ein schöner Laubengang aus Hainbuchen führt oberhalb des Dorfes den Hügel hinauf zur Kirche.

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