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Weimar-Allna

Weimar-Allna

Das Gebiet der Gemeinde erstreckt sich südlich von Marburg über das breite Lahntal und seine Randbereiche. Für die Entwicklung dieses Raumes sind die günstigen Standortvoraussetzungen im Entwicklungsband zwischen Frankfurt am Main und Nordhessen von wesentlicher Bedeutung. Die zahlreichen, verhältnismäßig kleinen Siedlungen der Gemeinde liegen auf engerem Raum zusammen. Die größte Siedlungsdichte hat die Gemeinde im Lahntal.

Bodenfunde bei Germershausen beweisen, dass bereits vor der Zeitenwende unser Raum, wenn auch spärlich, besiedelt war. Doch lassen die Orte Allna, Kehna und Oberweimar darauf schließen, dass sie schon bis zum Ende der Völkerwanderung entstanden sind. Als die “jüngsten” Siedlungen dürfen die in der Talaue liegenden Orte Argenstein, Roth, Wendbach, Niederwalgern und Niederweimar angesehen werden, wenngleich auch sie natürlich schon seit Jahrhunderten bestehen.

Die zwölf Dörfer der heutigen Großgemeinde Weimar gehörten bis in das vorige Jahrhundert vier verschiedenene Verwaltungseinheiten an, die sich im Lauf des Mittelalters gebildet hatten. Die größte Einheit, das Gericht Reizberg, umfasste aus unserem Raum die Orte Allna, Oberweimar, Wolfshausen, Kehna, Niederwalgern, Weiershausen, Nesselbrunn und Germershausen.

In der Lahnaue lag das “Schenkisch Eigen” mit Roth, Wenkbach und Argenstein. Von beiden Gerichten wurde das landgräfliche Eigengericht Niederweimar umschlossen und abseits bildete Stedebach als Eigentum des Deutschen Ordens eine eigene Verwaltungseinheit.

1821 wurde der durch Jahrhunderte währende Zustand grundlegend verändert. Die Gerichte wurden aufgehoben und die Orte dem neu gebildeten Kreis Marburg unterstellt , doch bildete jeder für sich eine selbständige Verwaltungseinheit. In jüngster Vergangenheit aber mussten sie diese im Zuge der Gebietsreform aufgeben und sich zu einer größeren Einheit zusammenschließen. Seit dem 1. Juli 1974 umfasst die neue Großgemeinde Weimar, mit ihrem Verwaltungssitz in Niederweimar, die oben genannten zwölf Ortschaften.

Unweit Marburg – Die Argensteiner Mühle

Eine echte Mühle – das heißt eine, die von der Kraft des Windes oder des Wassers getrieben Getreide mahlt – zählt heute zu den Seltenheiten nicht nur der deutschen oder – wie hier – der oberhessischen Landschaft. Überall in der Welt triumphiert die Zweckmäßigkeit über das Schöne, die Eile über das Beschauliche. Unweit von Marburg, einige Kilometer südlich an der B 3 hat die schnellebige Zeit ein wenig verhalten und einer uralten Handwerkstradition Referenz erwiesen.

Argenstein heißt der kleine Flecken an der Lahn, wo die alte Mühle mahlt. Sie ist seit 300 Jahren im Besitz ein und derselben Müllerfamilie. Die Überlieferung will wissen, dass die Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückgehen und dass die Mühle einst geistlicher Besitz war, ehe die mächtigen, unterschlächtigen Zwillingswasserräder eigenständige Müller ernährten. Der schwarzgrüne Kranz des Wassermooses an der Hauswand spricht von zahllosen Umdrehungen der von der Strömung des Flusses getriebenen Räder.

Die hessische Landschaft gehört zu den stilleren, intimeren Deutschlands, und auch ihre Flüsse und Flüsschen fügen sich dienend in den Rahmen gemächlichen Temperamentes, beschaulicher Lebensart. Der Main kommt schon reichlich erwachsen in Hessen an; aber Fulda und Eder, Diemel und Kinzig und die Lahn, vertreten die eigentliche hessische Gangart. Sie wässern das Wiesen- und Weideland, zuweilen überfluten sie es auch – die Lahn tat sich dabei so häufig hervor, dass man sie schließlich zwischen den beiden Weltkriegen regulierte. Aber der Grundzug ihres Wesens ist idyllisch, und an schönen Tagen wirft ihr Spiegel da und dort Szenerien zurück, die im Leben des zwanzigsten Jahrhunderts einigermaßen kostbar geworden sind. Das gilt nicht allein für so stattliche und betagte Fachwerkbauten wie die Argensteiner Mühle im “Marburger Land” – es gilt wohl für das hessische Leben überhaupt …

Noch heute hat zum Beispiel im nahen Marburg – ein paar Kilometer stromaufwärts – das Human-Gesellige seine unangefochtene und selbstverständliche Ordnung: der regelmäßige Markt ist ebenso farbenfroh, wie das studentische Leben dort selbstverständlich ist. Zwischen Fulda, Eder, Rhein und Lahn gibt es manchen Zeugen großer Lebensart und Gesinnung – denken wir an den Limburger Dom, das Weilburger Schloss, die Marburger Elisbethkirche und alles Streift ein Hauch Beschaulichkeit, und insofern ist die Argensteiner Mühle, so einzigartig sie als Mühle ist, doch wieder keine Seltenheit.

Die Gemeinde Weimar ist eine aus 12 Ortsteilen bestehende Großgemeinde mit ca. 7.400 Einwohnern, einer Fläche von 4.700 ha, wovon etwa die Hälfte bewaldet ist. In fast allen Ortsteilen gibt es Bürgerhäuser.
Darüber hinaus sind vorhanden: 2 moderne Hotels, Sportplätze, Freizeitanlagen und das Naherholungsgebiet “Weimarer See” im OT Niederweimar.

Einige Ortsteile sind überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Andere wiederum eigenen sich vorzüglich für Gewerbe- und Industrieansiedlungen.

OT Allna
Das Dorf Allna liegt am Fuße des markanten “Anzenkopfes”. Der Fluß “Allna” gab dem Ort seinen Namen. Schon im Jahr 807 n.Chr. wurde der Ort in einer Urkunde genannt. Die weithin bekannte Fachwerk-Kirche wurde 1782 erbaut. Die ehemalige Schule ist jetzt das Bürgerhaus des Dorfes und Unterkunft der freiwilligen Feuerwehr Allna. Als Sehenswürdigkeit gilt auch das mittelalterliche “Sühnekreuz”, welches sich jetzt am Bürgerhaus befindet. Gebietsreform war 1974.

OT Argenstein mehr dazu hier
Direkt am Ufer der Lahn befindet sich die sehenswerte und weithin bekannte Mühle von Argenstein. Im Jahr 1332 wurde der Ort erstmals in einer Urkunde erwähnt. Etwa 100 m lahnaufwärts befindet sich noch die Sandsteinbrücke, welche den gesamten Verkehr der B 3 aushält. Die Brücke über den Allna-Zufluß leitet den Verkehr in das Dorf und zu den Nachbarorten Wenkbach und Niederwalgern. 1974 wurde Argenstein zu einem Ortsteil von Weimar.

OT Kehna
Über dem Dorf Kehna erblickt man die kleine Fachwerk-Kirche, welche 1779 neu erbaut wurde. Um 1140 wird der Ort in alten Lebensverzeichnissen erwähnt. Am Dorfrand fließt der Walgerbach durch das seit einigen Jahren angelegte Naturschutzgebiet. Aus dem ehemaligen Gemeindebackhaus entstand ein interessantes Bürgerhaus für die rd. 60 Einwohner des Dorfes, seit 1974 Ortsteil von Weimar.

OT Nesselbrunn
Der Deutsche Orden hatte in Nesselbrunn Besitzungen; daher wurde das Dorf 1338 erstmals in einer solchen Urkunde erwähnt. Dicht am Dorf fließt die Ohe vorbei und setzte früher die “Hetschmühle” in Gang. Die Bewohner des Dorfes waren der Kirche von Weitershausen angeschlossen und auch die Schule befand sich dort. Als 1974 die Großgemeinde Weimar gebildet wurde, schloß sich Nesselbrunn dort an.
Eine alte Kultstätte unserer Vorfahren befindet sich unweit des Ortes am “Gansei”. Neu erbaut wurde das Bürgerhaus, welches auch für die Freiwillige Feuerwehr Räume enthält.

OT Niederwalgern
Als alte Siedlung mit einer wehrhaftigen Kirche ist Niederwalgern bekannt. 1235 war die erste urkundliche Erwähnung. Oberhalb des Dorfes setzte der Walgerbach schon eine Mühle in Gang. Eine Mittelpunktschule, welche jetzt 25 Jahre besteht, bildet heute für die Umgebung eine wichtige Stelle. Vorausgegangen waren schon 2 Schulen des Ortes. Letztere wurde zu einem moderen Bürgerhaus mit Arztpraxis sowie Räumlichkeiten zu einem Laienspieltheater umgebaut. Seit Stillegung der Bahnlinie Niederwalgern-Herborn hat Niederwalgern die Bezeichnung “Bahnknotenpunkt” verloren. Dennoch ist die Station für die Anschlüsse Frankfurt-Kassel äußerst wichtig für die täglichen Pendler in diesen Richtungen. 1974 schloß sich der Ort der Großgemeinde Weimar an.

OT Niederweimar
1138 war für Niederweimar die erste urkundliche Erwähnung. Mitten im alten Ortskern befinden sich die alte Kirche sowie die erste Schule. Die zweite Schule wurde von 1974 bis 1998 als Sitz der Verwaltung der Großgemeinde Weimar genutzt. Ab 1999 befindet sich diese Verwaltung in dem neu erbauten modernen Rathaus in der alten Bahnhofstrasse.
1902 wurde das Hauptgebäude der heutigen Grundschule errichtet. Neueren Datums sind die Advents-Kirche sowie das Bürgerhaus Niederweimar.
Am Ort vorbei fließt die Allna, welche bei Argenstein in die Lahn mündet. Durch das Lahnkies-Werk ist bei Niederweimar ein jetzt weithin bekanntes Freizeitgebiet “Weimarer See” entstanden. Neuste Ausgrabungen im Bereich des Kieswerkes belegen, dass vor 5000 Jahren dort eine Siedlung bestanden hat. Nähere Ergebnisse sind noch nicht abgeschlossen. 1974 wurde der Ort Mittelpunkt der Großgemeinde Weimar.

OT Oberweimar
Als ein wichtiger Punkt ist Oberweimar schon im Altertum bekannt, obwohl die erste urkundliche Erwähnung erst im Jahr 1159 erfolgte. In der Mitte des Dorfes erhebt sich die Martins-Kirche, welche auf den Fundamenten früherer Kirchen erbaut wurde. Im jahr 1733 wurde sie eingeweiht.
In unmittelbarer Nähe war die Schule für Oberweimar und Kehna. Die Scheune des Pfarrhofes wurde zu einem evangelischen Freizeitheim umgebaut und hat Besucher aus Nah und Fern. Das bestehende Ortsjugendheim, welches 1992/93 erweitert wurde, ist zu einem mordernen Bürgerhaus geworden. Alte Fachwerkhäuser befinden sich im Ortskern des Dorfes Oberweimar.

Germershausen: Im Bereich des Schlosses Germershausen befinden sich 9 spätmerowingische Grabhügel. Sie weisen auf eine frühe Besiedlung dieser Gegend hin. 1389 finden wir eine erste Erwähnung des Rittergutes Germershausen. 1511 wird das Gut von Johann v. Heydwolff erworben und ist heute noch im Besitz dieser Familie.
Ruchesloh: ist eine alte Gerichtsstätte südöstlich von Oberweimar
Reizberg: alte Malstatt des gleichnamigen Gerichts auf dem Südwesthang der flachen Kuppe des Reizberges (im Volksmund als “Köppche” bekannt.
Eichhof: der Hof wurde 1263 erwähnt. Er stand neben der Straße nach Kehna. Nach1414 wurde daraus eine Wüstung.

OT Roth
Seit seiner Entstehung, welche 1302 urkundlich belegt wurde, ist das Dorf eng mit dem Lahnfluß verbunden. Oft genug wollte sich der Fluß dieses Gebiet bei Hochwasser wieder zurückholen. Erst 1928 wurde ein Schutzdeich um das Dorf gebaut.
Mehrere Brücken führten an der Mühle über den Fluß hinweg. Aus der Mitte des Dorfes ragt der wuchtige Kirchturm, in dessen Nähe sich auch die Schule befand.
Daraus entstand ein neuzeitlicher Kindergarten. Am Fuße des “Geiersberges” wurde in den Jahren 1996 ein modernes Bürgerhaus mit Kegelbahn und Gaststätte errichtet. 1974 schloß sich Roth der Großgemeinde Weimar an.

OT Stedebach
In der Zeit von 800 bis 1000 n.Chr. befand sich auf dem Rickelskopf eine Höhenburg. Die erste Erwähnung des Ortes war um 1250. Nach 1476 waren alle Höfe im Besitz des Deutschen Ordens.
Ende des 15. Jahrhunderts ist dort eine Wasserburg errichtet worden. Spuren davon sind noch heute zu sehen, denn 1850 wurden die letzten Reste abgetragen. Schöne alte Fachwerkhäuser sind im Dorf erhalten geblieben. 1974 schloß sich auch Stedebach der Großgemeinde Weimar an.

OT Weiershausen
Das Dorf Weiershausen wurde erstmals 1285 in einer Urkunde des Deutschen Ordens, welcher hier Besitzungen hatte, genannt.
Die fortschrittlichen Bürger des Ortes nutzten schon 1913 die Technik um eine Wasserleitung zu erhalten, obwohl nur 76 Personen dort wohnten. Im Jahr 1998 waren es auch nur 78 Einwohner in Weiershausen. Eine heute noch in Betrieb befindliches Backhaus steht im Mittelpunkt des Dorfes, welches seit 1974 zur Großgemeinde Weimar gehört.
Eine wesentliche Verbesserung erfuhren die Bürger durch den Bau des Dorfgemeinschaftshauses und der Unterkunft der Freiwilligen Feuerwehr.

OT Wenkbach
In der Mitte des Dorfes Wenkbach, welches wie Roth, im Jahr 1302 erwähnt wird, steht die alte Wehrkirche. Unweit davon erinnert ein Bauwerk an die Brunnen des Dorfes, welche neben dem Backhaus ein wichtiger Bestandteil des Dorfes waren. Ein alljährlich stattfindender Dorfmarkt läßt das historische Geschehen wieder aufleben.
Die 1936 erbaute Schule ist heute das Bürgerhaus des Ortes Wenkbach. Dort befindet sich auch das Archiv der Gemeinde Weimar und erinnert mit seinem Namen “Herbert Kosog” an den Gründer des heute seltenen und wichtigen Aufbewahrungsort alter Schriften und Aufzeichnungen über alle Ortsteile Weimars. Mitten durch den alten Ortskern fließt –teils verrohrt- der Wenkbach, welcher in den Wäldern von Germershausen seine Quellen hat. Am Ortsrand in Richtung Niederwalgern hat sich ein großes Industriegebiet gebildet, welches für Weimar von besonderer Bedeutung ist. Das Dorf mit seinen 680 Einwohnern schloß sich 1974 der Großgemeinde an und erlebt seitdem ständig wachsende Zahlen.

OT Wolfshausen
Zu dem alten Dorf Wolfshausen gehörte die bekannte Nehemühle an der Lahn. Der Ort wurde 1274 erstmals in einer Urkunde genannt. (in 1999 = 725 Jahre) Um die Jahrhundertwende 1900 waren die Sandsteinbrüche von Wolfshausen weithin bekannt. Eine aus dem 11. Jahrhundert stammende Kirche prägt das Bild des mittelalterlichen Dorfes. Seine Schule, welche 1774 erbaut wurde, ist heute zu einem Bürgerhaus umgebaut. Am Rand des Wolfsbaches wurde vor längerer Zeit das Jugendheim des Kreises Marburg erbaut und gewährt seitdem vielen Jugendlichen Freizeiten. Eine Moto-Cross-Strecke an der B 3 macht Wolfshausen weithin bekannt. Der Anschluß zur Großgemeinde Weimar erfolgte im Jahr 1974.

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Jürgen Krag

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