Makler Leistungen Immobilienverkauf Leistungsphase Leistungsphase 2: Wertermittlung | Wettbewerbsanalyse | Preisfindung | Teil 1

Jürgen KragImmobilienverkauf, Preisfindung

Preisfindung: Analyse der Verkaufs-, Markt– und Wettbewerbssituation

Wenn Sie den bestmöglichen Verkaufspreis erzielen wollen, sollten Sie sich von Fachleuten mit Marktkenntnissen den Wert Ihrer Immobilie ermitteln lassen. Dieser ist Ausgangspunkt für alle weiteren Überlegungen zum Angebotspreis. Damit verschaffen Sie sich Preis- und Prognosesicherheit.

Angebotspreis und Verkaufserfolg

Ihr Verkaufserfolg hängt entscheidend vom Angebotspreis Ihrer Immobilie ab.
Wenn Sie zu niedrig anbieten, verlieren Sie Geld. Ihr Käufer freut sich.
Bieten Sie zu hoch an, bleiben Sie auf Ihrer Immobilie sitzen. Es findet sich kein Käufer und Sie verlieren Zeit, Geld und Nerven:
Sicher ist, dass Sie den besten Preis erzielen, wenn vieles vom folgenden zutrifft:
– Es wird viel für den Verkauf gemacht und nicht nur ein bisschen.
– Es wird das Richtige gemacht.
– Eine Wettbewerbssituation kann hergestellt werden.
– Die Immobilie ist neu am Markt.

Verkaufsangebot: Was wird angeboten?

USP, Vorteile, Nachteile

Beantworten Sie sich immer auch – ganz ehrlich -, wodurch sich Ihre Immobilie von vergleichbaren anderen Objekten unterscheidet und welche einzigartigen Eigenschaften und Vorteile Ihr Objekt im Vergleich zu anderen hat. Sprechen Sie darüber auch mit Freunden oder Bekannten. Außenstehende sehen Ihre Immobilie und deren Vor- und Nachteile objektiver als Sie selbst. Außerdem kommen Sie mit den Gesprächspartnern leichter auf neue und bessere Ideen für ein stärkeres Verkaufskonzept.

Versetzen Sie sich dazu auch in die Lage eines Interessenten. Was würde Ihnen besonders gut oder besser als bei anderen Angeboten gefallen? Wie sehen Ihre Freunde und Bekannten das? Was ist das Besondere – in einem Satz formuliert?

mit verkaufte Gegenstände

Sollen Gegenstände im Haus mit verkauft werden? Dann wird die Liste mit diesen Gegenständen (Einbauten, Lampen, Spiegel, etc.) und den Zeitwerten gebraucht.

nicht mit verkaufte Sachen

Sollen Gegenstände, die fest mit dem Haus verbunden sind, mitgenommen werden? Wenn diese nicht im Vertrag aufgeführt sind, werden diese automatisch mit verkauft.

Zugaben, Zugeständnis

Was können Sie dem Kaufinteressenten noch als eventuelles Zugeständnis oder „Bonbon“ anbieten?
Beispiel: Heizölvorrat, Einbauten, Möbel preisgünstiger oder kostenlos überlassen.

Zielgruppe: Wem bieten Sie Ihre Immobilie an?

Fragen Sie sich, für welchen Käufer Ihr Haus oder Ihre Eigentumswohnung besonders interessant ist. Als potentielle Käufertypen kommen – je nachdem, ob es sich um ein Mietobjekt oder eine selbstgenutzte Immobilie handelt – in Betracht:
– Andere Kapitalanleger
– Familie mit Kindern
– Ältere Leute
– Berufstätige
– Singles
– Freiberufler
– Personen mit bestimmten Hobbys oder Interessen, wie etwa Heimwerker oder Naturfreunde
– Personen, die ein Haus oder eine Wohnung ausbauen oder renovieren wollen.
Beispiel: Eine Einzimmer-Eigentumswohnung in einer Universitätsstadt mit vielen Studenten kann ein besonderes Angebot für Eltern aus der gesamten Bundesrepublik sein, deren Kinder vor Ort studieren wollen. Oder: Ein idyllisches kleines Haus in Oberbayern ist genau das, was Bergliebhaber in Berlin oder Frankfurt suchen.

Verkaufszeitraum: Wann wollen / müssen Sie verkaufen?

Hierher gehören Fragen wie beispielsweise:
– Sind Sie an bestimmte Termine gebunden, zu denen Sie verkaufen beziehungsweise ausziehen müssen?
– Wenn es sich um ein Mietobjekt handelt: Welche Auswirkungen hat das auf den Verkaufszeitpunkt?
– Bis wann brauchen Sie wie viel Geld? (Rechnen Sie mit drei bis sechs Monaten von der ersten Anzeige bis zum Eingang der Kaufsumme auf Ihrem Konto.)

Wie wollen Sie es angehen?
Sprechen Sie uns an. Wir sind Profis.

Hier können Sie Ihre Immobilien bewerten lassen.

Teil 2

(Bildnachweis: © Fotolia | Guy Shapira)